Soweit das Auge reicht: Himmel und Felder im Süden SaskatchewansSaskatchewan wird auch als das Land der lebendigen Himmel – Land of Living Skies – bezeichnet und das ist auch so. Obwohl die südliche Hälfte Saskatchewans von unendlich scheinenden Getreidefeldern dominiert wird, verändert sich das Landschaftsbild immer wieder. Die Prärie zeigt sich mal sanft hügelig, auch „The Rolling Hills“ genannt, mit zuweilen für kanadische Verhältnisse recht kurvigen Straßen. In anderen Bereichen ist sie tatsächlich topfeben, die Felder reichen bis zum Horizont, darüber der unendliche Himmel. Nur kleine grüne Oasen – von Bäumen umgebene Farmhäuser – unterbrechen hier und da diese Zweisamkeit.


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Mächtiger Mähdrescher mit 12 Metern "Spannweite"Im Süden Saskatchewans, inmitten unendlich scheinender Getreidefelder, die jetzt im Herbst herrlich goldgelb schimmern sind wir spontan von dem Highway auf eine Schotterpiste abgebogen. Fast alle Straßen, die in dieser Provinz vom Highway abgehen, sind Schotterpisten. Wie es scheint sind das alles Zufahrtsstraßen zu Farmen. Wir sind so frei und klingeln einfach an einem Farmhaus, das wir von der Landstraße aus sehen konnten. Wir möchten sehen, ob hier jemand bereit ist, uns etwas über die Arbeit auf so einer Farm zu erzählen und vielleicht auch zu zeigen.

Waskesiu River im Prince Albert National Park, SaskatchewanSaskatchewan gehört nicht zu den bekanntesten Provinzen Kanadas und steht nicht auf dem Reiseplan der meisten Kanada Urlauber. Wer trotzdem weiß, dass sich die Provinz im Landesinnern befindet, denkt bei Saskatchewan wahrscheinlich an flaches Land, gerade Straßen und Getreidefelder. Das trifft auch weitgehend für den Süden zu, doch im Norden zeigt sich Saskatchewan von einer ganz anderen Seite. Hier in der borealen Waldzone gelegen, haben wir den Prince Albert National Park besucht.

Brunnen am Winston Churchil Square in EdmontonWir erleben Edmonton von der Sonnenseite nach dem unsere letzten zwei Wochen eher kühl und regnerisch waren. 2007 hatten wir Edmonton schon einmal besucht, damals war es Oktober und die Temperaturen schon recht kühl. Ich erinnere mich, eine dicke Jacke getragen zu haben, der Himmel war bedeckt. Damals waren wir nicht sonderlich begeistert von der Stadt. Doch dieses mal, lassen bis zu 28 Grad Celsius und strahlend blauer Himmel Edmonton in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Unsere Strecke vom 25.07. bis 23.09.2011 beträgt 8.087 km. Wer sich nach Google Maps richtet, kommt auf 6.897 km, für die eine Fahrzeit von 4 Tagen und 10 Stunden angegeben wird. Wir haben etwas länger gebraucht: 60 Tage.


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Die Northern Rockies in Britisch Columbia, KandaZwischen Watson Lake im Yukon und Fort Nelson in Britisch Columbia führt der Alaska Highway durch die beeindruckende Bergkulisse der wenig bekannten „Northern Rockies“. Auf 530 Kilometern gibt es keine richtigen Ortschaften, sondern  nur Tankstellen, Lodges und Campingplätze und jede Menge Natur. Hier haben wir die häufigsten Wildbegegnungen entlang des Highways erlebt.

Writing-on-Stone Provincial Park ist ein einzigartiger Ort in der Prärie. Hier befinden sich über 3.000 Jahre alte Steinzeichnungen der Blackfoot Indianer. Es ist aber auch landschaftlich ein besonderer Platz mit einem Fluss (Milk River), Gesteinsformationen (Hoodoos) und vielen Tieren (Weißwedelhirsche, Klapperschlangen, Pumas). Aber keine Sorge, es ist sehr sicher dort.


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