WohnmobilsucheAls absolute Greenhorns begeben wir auf die Suche nach einem Wohnmobil. Von zu Hause aus hatten wir uns per Internet auf verschiedenen Verkaufsseiten (Tipp: www.kijiji.ca) über das Angebot an Wohnmobilen informiert aber wir wissen noch nicht welcher Typ, welche Länge und welche Ausstattung für uns das Richtige ist. Wir wissen nur, wir wollen einige Monate, oder auch länger mit dem Gefährt unterwegs sein, darin leben und wenn möglich auch arbeiten. In den ersten zweieinhalb Wochen haben wir uns etwa 25 bis 30 Wohnmobile angeschaut, sowohl bei Händlern als auch bei Privatleuten.

Menschen, die Wohnmobile verkaufen

Dabei haben wir auch ganz verschiedene und immer nette Menschen kennengelernt, wie Glen, dessen Vater Deutscher war und der nach seiner Einwanderung in Kanada in den 50er Jahren nie mehr in Deutschland war, weil er so schlechte Kindheitserinnerungen aus den Kriegsjahren damit verband. Oder Viktor, der Pole, der es toll findet, dass in Vancouver keiner Anstoß nimmt, wenn jemand einen Akzent hat, da hier so viele Nationalitäten zusammentreffen. Oder Michael, dessen Eltern in den 60er Jahren aus Afghanistan nach Kanada kamen und der es traurig findet, wie Afghanistan in 30 Jahren Krieg zermürbt wurde.

Die Qual der Wahl

Nach all den Besichtigungen wurde die Auswahl nicht leichter. Da wir nur auf drei Wochen Wohnmobilerfahrung zurückgreifen konnten, ist es schwierig einzuschätzen, was wirklich wichtig ist. Und wenn man sich informiert, bekommt man viele verschiedene Meinungen. Es war wichtig viele Wohnmobile anzuschauen, da wir bei jedem Wohnmobil etwas anderes entdecken und so mit der Zeit besser vergleichen konnten. Trotzdem verwirrte es auch und machte die Auswahl nicht leicht. Schließlich entschieden wir uns für ein Class A Wohnmobil mit 32 Fuß Länge von Fleetwood das Modell heißt Storm und wir hoffen mit ihm alle Stürme, die uns begegnen zu überstehen. Gekauft haben wir bei Fraserway RV. RV ist die Abkürzung für recreational vehical (Freizeitfahrzeuge). Fraserway ist einer der größten Wohnmobilunternehmen in Kanada und wir fühlten uns mit einem Serviceunternehmen im Hintergrund etwas sicherer. Immerhin haben wir da jemanden, den wir um Rat fragen können oder der uns eine gute Werkstatt empfehlen kann, wenn wir mal Hilfe brauchen sollten.

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