Vor über 30 Jahren hat es mich zur Fotografie gezogen. Ich habe alles gelesen, was mir als Kind/Jugendlicher zugänglich war. Bis hin zum Photo Porst Prospekt. Anfangen durfte ich mit der Spiegelreflexkamera meines Vaters. Es war eine Zeiss Ikon, die bestimmt noch irgendwo bei ihm rumliegt. Sie hatte ein fest eingebautes Objektiv mit 50 mm Brennweite und soweit ich mich erinnere eine Maximalblende von 2.8.

 

 

Der eingebaute Belichtungsmesser war für das Baujahr (wahrscheinlich irgendwann in den 1960er Jahren) schon luxuriös. Mit dieser umständlichen Technik lernte ich von Grund auf das Verständnis für Blende, Belichtungszeit und Tiefenschärfe.

Relativ bald träumte ich schon von der Möglichkeit, das Objektiv an der Kamera wechseln zu können. Als Schüler wünschte ich mir deshalb die Canon AE-1 Programm mit schwarzem Gehäuse. Nach ich schätze mal vier Jahren fotografieren mit der Zeiss Ikon bekam ich dann die AE-1 Programm von meinem Vater geschenkt. Allerdings mit dem silbernen Gehäuse, da dieses 50 D-Mark billiger war.

Hinzu kam ein Tokina Weitwinkelobjektiv mit 28 mm und 2.8 Blende und ein 135 mm Teleobjektiv. Später leistete ich mir dann von meinem selbst erarbeiteten Geld noch das Canon FD 35-70 mm Zoom. Für die Schülerzeitung machte ich damals schon Fotos, wie zum Beispiel beim Interview mit dem damaligen Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Villingen-Schwenningen.

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