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Bei Grenzübertritt: umrechnen

Unsere erste Tour nach Amerika führte uns bei Aldergorve, BC über die Grenze nach Lynden und weiter nach Bellingham, am Pacific, und zum Chuckanut Drive. Wir waren gespannt, ob die USA anders ist als Kanada. Doch auf den ersten Blick veränderte sich nichts, die Gegend von Lynden bis Bellingham ist ebenso ländlich, wie auf kanadischer Seite. Der 2386 Meter hohe Vulkan Mount Baker ist der höchste und prominenteste Berg der Gegend und schaut von Südosten auf das flache Land beidseits der Grenze hinab. Britisch Columbia grenzt hier an den US-Staat Washington.

Alle zehn Finger und mehr

Wir haben es zum ersten Mal gewagt. Seit einem halben Jahr sind wir jetzt in Kanada und sind im Süden Saskatchewans, Albertas und British Columbias oft in der Nähe der Grenze zur USA entlang gefahren. Doch irgendwie hat es uns nie über die Grenze gezogen. Irgend etwas hat uns zurück gehalten. Auch wenn man von allen Seiten hört, dass in den USA Benzin und Lebensmittel viel billiger seien als in Kanada. Jetzt aber, haben wir es gewagt. Wir sind über den kleinen Grenzübergang Aldergrove/Lynden gefahren. Doch so einfach fahren geht nicht.

Wo British Columbia geboren wurde – Fort Langley

Die Gründung von British Columbia fand in Fort Langley statt.Während in Europa 100 Kilometer eine weite Entfernung ist, sind in Kanada 100 Jahre wie eine Ewigkeit. Alles was ein bisschen Geschichte hat, wird zu einem Museum. Museen sind grundsätzlich sehr interessant, aber meist nach kurzer Zeit unheimlich ermüdend. In Kanada aber sind manche Museen Erlebniswelten. So auch das 1827 gegründete Fort Langley (60 km östlich von Vancouver), wo 1858 die Kronkolonie British Columbia gegründet wurde. Das Fort Langley diente – wie auch viele andere – als Handelsstützpunkt vornehmlich der Hudson Bay Company für den Handel mit den Indianern. Ein Besuch in der Geschichte eines jungen Landes.

Osoyoos – Zu Gast bei Indianern

Einfahrt zu MK'MIP Campingplatz in OsoyoosDen wohl schönsten Campingplatz auf unserer bisherigen Reise fanden wir in Osoyoos. Der NK’MIP (sprich: in-ka-miep) Campingplatz wird von der Osoyoos Indian Band geführt und befindet sich in deren Reservat im fruchtbaren Okanagan Tal im Süden British Columbias. Der Campingplatz ist Teil eines Resorts zu dem außerdem ein 4-Sterne Hotel, ein Weingut, ein Golfplatz und ein Museum, das Desert Cultural Center, gehören. Hier vereinen sich Kunst, Natur, Geschichte und Gegenwart.

Die Geschichte von der Maus

Maus am Werk - angeknabberter MüsliriegelVor kurzem hatten wir einen ungebetenen Gast im Wohnmobil. Zuerst war es nur eine Vermutung, als eines morgens zwei Müsliriegel an einer Ecke angeknabbert waren. Sie lagen in einer der Schubladen unter der Spüle. Dahinter befindet sich viel Hohlraum, durch den Leitungen gezogen sind. Als erste Maßnahme räumten wir die Schublade aus und packten die Lebensmittel in eine Schublade, die sich unter einer der Sitzbänke befindet. Keine gute Idee wie sich später herausstellte.

Wienerle auf jung-kanadisch

Kreativer Hotdog mit Pommes aus Süßkartoffeln im Waterton Lakes National ParkDrei junge Kanadier haben in Waterton ihre Vision vom besonderen Hot Dog umgesetzt. Sie sind in der Umgebung des Waterton Lakes National Parks aufgewachsen und fanden, der Touristenort braucht neben teuren Restaurants noch etwas anderes. Etwas, wo man schnell, in guter Qualität und zu angemessenem Preis etwas zu Essen bekommt. So erfanden die beiden Brüder Max und Jon Low und Jon`s Frau Leigh Wieners of Waterton. Einen Imbiss der besonderen Art. Außerdem ist es für sie eine Möglichkeit ihr Studium zu finanzieren.

Spurenlesen – spannender als ein Krimi

Bärentatzen-Abdruck im matischigen BodenCatherine Reynolds hebt ein Stück eines Hirschgeweihs vom Boden auf und erklärt, dass Hirsche jedes Jahr ihr Geweih abstoßen. Zwei kleine Einkerbungen identifiziert sie als Spuren von Hirschzähnen, die an diesem Geweihstück geschabt haben. Weibliche Tiere tun das, um Kalzium zur Milchproduktion zu bekommen, männliche Tiere brauchen das Kalzium zum Aufbau ihres Geweihs. Christine führt Touristen durch den Waterton Lakes National Park in Alberta und lehrt wie aufregend Spurensuche nach tierischen Häufchen, Fußabdrücken, Kratzspuren und vielem mehr sein kann. Sie geht dabei vor wie eine Detektivin.

Wo Prärie und Berge aufeinander treffen

Weite Sicht von der Prärie auf die Rocky MountainsWir verlassen den eindrucksvollen Writing-on-Stone Provincial Park in Begleitung eines warmen, kräftigen Windes. Unser Ziel ist der Waterton Lakes National Park ganz im Südwesten der Provinz Alberta. Dort wo Prärie und Rocky Mountains aufeinander treffen. Der wenig befahrene Highway 501 nahe der Grenze zur USA führt uns dort hin. Schon bald kommen in der Ferne Berge in Sicht. Es sind die Rocky Mountains. Wir sind schätzungsweise noch 100 Kilometer Luftlinie vielleicht etwas mehr entfernt.

Keine Angst vor Klapperschlangen

Achtung: Schlangen sind gefährdet. Langsam fahren.Kanada ist bekannt für seine Vielfalt an wildlebenden Tieren. Für alle, die hier Urlaub machen, ist es ein Höhepunkt Bären, Cariboos, Wapitis oder Elche zu sichten. Dass es aber auch Klapperschlangen in Kanada gibt, ist weniger bekannt. Im Süden Albertas, wo die Sommer sehr heiß werden, sind Klapperschlangen nichts außergewöhnliches. Trotzdem sind die Tiere bedroht. Im Writing-on-Stone Provincial Park warnen Schilder nicht vor Schlangen, sondern dass man auf sie achten und sie nicht überfahren soll, wenn sie auf der Straße liegen und sich auf dem Asphalt wärmen.

Writing-on-Stone: Quelle der Inspiration

Weißwedelhirsch im Writing-on-Stone Provinz Park in Alberta, KanadaHaben Sie schon einmal erlebt, dass eine Landschaft tief in Ihrem Innern etwas berührt?
Die Prärie ist – wenn überhaupt – den meisten nur als flaches Land mit endlosen Weizenfeldern ein Begriff. Oder vielleicht aus Westernfilmen. Im günstigsten Fall vielleicht von der fotografisch wunderschönen Umsetzung aus „Der mit dem Wolf tanzt“. Wie kann man aber das Gefühl beschreiben, welches mich und bestimmt auch andere erfasst, die sich im Grasland befinden.

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